Du hast deine Meisterprüfung in der Tasche und der Plan steht: eigener Betrieb und eigene Verantwortung. Für viele junge Handwerkerinnen und Handwerker ist der Schritt in die Selbstständigkeit der logische nächste Schritt nach Ausbildung und Meisterschule. Was dabei leicht untergeht: Mit dem Wechsel vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit verändert sich auch deine persönliche Absicherung.

Ein Schutz, der plötzlich fehlt

Solange du angestellt bist, bist du über deinen Arbeitgeber gesetzlich unfallversichert. Diese Sicherheit fällt weg, sobald du deinen eigenen Betrieb gründest oder übernimmst. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt zwar Beschäftigte, nicht aber Selbstständige. Hinzu kommt, dass sie ohnehin nur bei Arbeitsunfällen greift. Dabei passiert ein Großteil aller Unfälle in der Freizeit, wo der gesetzliche Schutz gar nicht erst greift.

Für dich als Betriebsinhaberin oder -inhaber heißt das: Du trägst nicht nur das unternehmerische Risiko, sondern ab sofort auch das gesundheitliche. Gerade im Handwerk, wo dein Körper dein wichtigstes Arbeitsmittel ist, solltest du diesen Punkt frühzeitig mitdenken. Was passiert, wenn nach einem Unfall deine Hand, dein Arm oder dein Bein nicht mehr wie gewohnt einsatzfähig ist?

Wie eine passgenaue Absicherung aussehen kann

Eine private Unfallversicherung, die auf die Belastungen im Handwerk zugeschnitten ist, kann diese Lücke schließen. Sie leistet, anders als die gesetzliche Unfallversicherung, weltweit und rund um die Uhr, egal ob dir der Unfall im Job oder in der Freizeit passiert und bereits ab einem sehr niedrigen Invaliditätsgrad.

Wie deutlich sich eine handwerksspezifische Absicherung auswirken kann, zeigt ein Rechenbeispiel unseres Partners SIGNAL IDUNA, die für Handwerksberufe eine erhöhte Gliedertaxe eingeführt hat: Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 250 Prozent würde der Verlust der Daumenfunktion nach der Standard-Gliedertaxe eine Leistung von 20.000 Euro bedeuten. Mit der handwerksspezifischen Gliedertaxe liegt die Leistung im selben Fall bei 105.000 Euro. Für jemanden, der gerade erst einen Betrieb aufgebaut hat, kann so ein Unterschied entscheidend sein.

Mehr als eine reine Geldleistung

Neben der finanziellen Absicherung im Ernstfall lohnt sich für dich auch ein Blick auf begleitende Leistungen. Dazu zählt ein jährliches Sicherheitsbudget, mit dem sich private Präventionsmaßnahmen wie z.B. Fahrradhelme oder Erste-Hilfe-Kurse mitfinanzieren lassen. Auch das Reha-Management ist automatisch mitversichert: Direkt nach einem Unfall unterstützt es dich bei der Organisation von Behandlung sowie Therapie und beteiligt sich an den Kosten.
Das ist gerade dann wertvoll, wenn niemand sonst in deinem Betrieb diese Aufgaben übernehmen kann.

Deine Absicherung als unternehmerische Grundlage

Ein Betrieb steht und fällt in der Gründungsphase oft mit einer einzigen Person: dir. Wer sich frühzeitig um die eigene Absicherung kümmert, schafft damit auch die Grundlage dafür, langfristig ein stabiler und verlässlicher Betrieb zu werden und irgendwann selbst ein attraktiver Arbeitgeber für andere zu sein. Bevor du Verantwortung für ein Team übernimmst, lohnt sich also zuerst der Blick auf deine eigene Absicherung.

Wer sich näher mit den Details des Unfallschutzes für Handwerksberufe beschäftigen möchte, findet weiterführende Informationen direkt bei unserem Partner SIGNAL IDUNA.

Zur Unfallversicherung!

FAQ - Fragen und Antworten auf einen Blick

Was ist Unfallschutz im Handwerk?

Unfallschutz im Handwerk umfasst Maßnahmen und Versicherungen, die Beschäftigte und Betriebsinhaber nach einem Unfall finanziell und organisatorisch absichern. Gerade im Handwerk ist ein umfassender Schutz wichtig, weil viele Tätigkeiten mit körperlicher Arbeit, Maschinen, Werkzeugen, Baustellen und weiteren Unfallrisiken verbunden sind.

Warum ist Unfallschutz für Handwerksbetriebe wichtig?

Ein guter Unfallschutz schützt nicht nur Mitarbeitende, sondern stärkt auch den Betrieb. Beschäftigte nehmen es positiv wahr, wenn ein Arbeitgeber Verantwortung für ihre Gesundheit und Sicherheit übernimmt. Damit kann Unfallschutz auch zur Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität beitragen.

Warum ändert sich der Unfallschutz, wenn man sich selbstständig macht?

Solange du im Angestelltenverhältnis arbeitest, bist du automatisch über deinen Arbeitgeber gesetzlich unfallversichert. Sobald du dich selbstständig machst oder einen eigenen Betrieb gründest, fällt dieser automatische Schutz weg, da die gesetzliche Unfallversicherung für Selbstständige nicht greift.

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